Dalmatien-Rundreise: von Zadar über die Inseln bis Dubrovnik (2026)
- Redaktionsteam
- Reisetipps , Dalmatien
- 04 Jun, 2026
Inhalt
Stell dir vor: Du startest in Zadar mit einem Sonnenuntergang, der angeblich Alfred Hitchcock zu Schwärmereien hingerissen hat, und endest zehn Tage später auf den Stadtmauern von Dubrovnik über dem leuchtenden Adriablau. Dazwischen liegen Inseln, die jede für sich einen eigenen Urlaub wert wären – und genau hier liegt die Kunst dieser Rundreise. Dalmatien ist kein Ort, den man “abfährt”. Es ist ein Geflecht aus Festland und Archipelen, verbunden durch Fähren, Brücken und kurvige Küstenstraßen.
Die meisten Reiseführer behandeln Dalmatien wie eine gerade Linie entlang der Magistrale. Wir machen daraus eine Schleife mit Inselherz: Festland, wenn es Sinn ergibt, Boot, wenn die Insel ruft. Diese Route ist für rund zehn Tage gedacht, lässt sich aber auf eine Woche stauchen oder auf zwei Wochen dehnen. Wer lieber die ganze Region in einem Überblick verstehen will, findet im Dalmatien-Guide die große Landkarte – hier geht es ums Konkrete: Wohin, in welcher Reihenfolge, mit welcher Fähre.
Die Route auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, hier das Gerüst. Diese Tabelle ist bewusst flexibel gehalten – verschiebe Tage je nach Wetter, Laune und Verliebtheitsgrad in einen bestimmten Ort. Manche Reisende verbringen drei Tage allein auf Hvar, andere ziehen nach einer Nacht weiter. Beides ist richtig.
| Etappe | Ort/Insel | Tage | Schwerpunkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Zadar & Norddalmatien | 2 | Altstadt, Kornati-Bootstour, Krka |
| 2 | Šibenik & Primošten | 1 | Kathedrale, Weinort am Meer |
| 3 | Split & Trogir | 2 | Diokletianpalast, Altstadtgassen |
| 4 | Brač / Hvar / Vis | 2–3 | Inselzeit, Strände, Lavendel |
| 5 | Pelješac & Korčula | 1–2 | Wein, Ston, mittelalterliche Stadt |
| 6 | Dubrovnik | 1–2 | Stadtmauern, Altstadt als Finale |
Die Reihenfolge folgt einer einfachen Logik: Du arbeitest dich von Nord nach Süd vor, ohne große Rückwege. Der Flughafen Zadar liegt am Anfang, der Flughafen Dubrovnik am Ende – ideal für einen Open-Jaw-Flug, bei dem du an verschiedenen Orten ankommst und abfliegst. Falls das nicht klappt, ist auch Split als zentraler Ein- und Ausstieg eine gute Wahl, weil von dort die meisten Inselfähren ablegen.
Zadar & Norddalmatien: der Auftakt

Zadar wird unterschätzt, und das ist gut für dich – weniger Gedränge als in Split oder Dubrovnik, dafür eine Altstadt auf einer Halbinsel, die sich in zwei entspannten Tagen erkunden lässt. Geh am ersten Abend zur Meeresorgel: In die Uferstufen gebaute Pfeifen, durch die das Meer Töne presst, ergeben eine sphärische Musik, die nie zweimal gleich klingt. Daneben sammelt der “Gruß an die Sonne” tagsüber Sonnenenergie und leuchtet abends in wechselnden Farben. Mehr zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt findest du im Zadar-Guide.
Tag zwei gehört dem Wasser. Von Zadar starten Bootstouren in den Kornati-Nationalpark, ein Labyrinth aus rund 140 kargen, fast mondähnlichen Inseln. Der irische Schriftsteller George Bernard Shaw soll sie als “die letzte Träne der Schöpfung” beschrieben haben – und tatsächlich wirken die kahlen, von Trockenmauern durchzogenen Felsrücken wie aus einer anderen Welt. Ganztagestouren mit Mittagessen an Bord kosten ca. 60 bis 100 Euro pro Person, je nach Bootsgröße und Inklusivleistungen, und beinhalten oft einen Badestopp in einer einsamen Bucht. Wer die Organisation lieber in erfahrene Hände legt – etwa für eine deutschsprachige Ausflugsplanung oder eine maßgeschneiderte Kombination aus Kornati und Krka – kann sich an die Agentur Topena in Zadar wenden (zadar@topena.hr); sie ist auf Ausflüge und Inselorganisation in der Region spezialisiert.
Alternativ oder zusätzlich lohnt der Krka-Nationalpark, eine knappe Autostunde landeinwärts. Die Wasserfälle von Skradinski buk donnern über Travertinterrassen, und auch wenn das Baden direkt unter den Fällen seit einigen Jahren nicht mehr erlaubt ist, bleibt die Kulisse atemberaubend. Hölzerne Stege führen über das Wasser durch dichtes Grün, vorbei an alten Mühlen, in denen früher Mehl gemahlen und Wolle gewalkt wurde. Eintritt ca. 15 bis 40 Euro je nach Saison – am günstigsten in der Nebensaison, am teuersten im Hochsommer. Aktive Reisende mit Gravelbike im Gepäck können die Gegend rund um den Park auf zwei Rädern erkunden: Die 37-km-Tour “Die Juwelen der Krka” führt durch Karstlandschaft und kleine Dörfer, die kaum ein Tourist je betritt – mit GPX-Datei für die Offline-Navigation. So bekommst du eine Seite des Parks zu sehen, die den Bustouristen für immer verborgen bleibt.
Šibenik & Primošten: das stille Zwischenspiel

Viele rasen auf der Autobahn an Šibenik vorbei – ein Fehler. Diese Stadt wurde nicht von Venezianern gegründet wie die meisten dalmatinischen Küstenorte, sondern von Kroaten selbst, und das gibt ihr einen eigenen, fast trotzigen Charakter. Das Herzstück ist die Kathedrale des Heiligen Jakob, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das komplett aus Stein gebaut wurde – ohne Holz, ohne Mörtel, nur ineinandergefügte Platten. An der Außenwand der Apsis schauen dir 71 steinerne Köpfe entgegen, Porträts gewöhnlicher Bürger aus dem 15. Jahrhundert. Steig anschließend hinauf zur Festung St. Michael, von der du über die roten Dächer auf die vorgelagerten Inseln blickst.
Auf dem Weg nach Süden machst du Halt in Primošten, einem Weinort, der sich an eine Landzunge schmiegt. Die Altstadt sitzt auf einem ehemaligen Inselchen, das erst später mit dem Festland verbunden wurde, und ihre engen Gassen klettern zur Kirche St. Georg auf dem höchsten Punkt hinauf, von wo du beide Seiten der Halbinsel überblickst. Rundherum wächst Babić, eine kräftige rote Rebsorte, deren Weinberge in mühsamer Handarbeit aus Trockensteinmauern und Karstboden gewonnen wurden – ein Bild, das es sogar als Wandfoto in die Räume des UN-Hauptquartiers in New York geschafft haben soll, als Sinnbild menschlichen Fleißes. Ein Glas lokalen Babić zum Abendessen mit Meerblick, dazu vielleicht ein Teller frisch gegrillter Fisch, und du verstehst, warum dieser Zwischenstopp mehr ist als ein Lückenfüller. Die Strände rund um Primošten gehören zudem zu den schönsten dieses Küstenabschnitts: flach abfallend, von Pinien beschattet, ideal für ein Mittagsbad. Wer es eilig hat, kann Šibenik und Primošten an einem Tag verbinden und abends entspannt in Split einchecken.
Split & Trogir: Stadt im Palast

Split ist der pulsierende Knotenpunkt deiner Reise – und zugleich dein Drehkreuz für die Inseln. Das Besondere: Die Altstadt ist kein Ort neben einem römischen Palast, sie ist der Palast. Diokletian, der einzige römische Kaiser, der freiwillig abdankte, ließ sich hier um 300 n. Chr. seinen Alterssitz bauen. Heute leben Menschen in den antiken Mauern, hängen Wäsche zwischen Säulen, betreiben Cafés in einstigen Kelleräumen. Im Peristyl, dem zentralen Hof, sitzt du auf jahrtausendealten Stufen und hörst manchmal abends Klapa-Gesang – mehrstimmig, a cappella, dalmatinisch durch und durch. Tiefere Einblicke gibt der Split-Guide.
Plane mindestens einen halben Tag für Trogir ein, nur 30 Minuten westlich. Die winzige Altstadt liegt auf einer eigenen Insel zwischen Festland und der Insel Čiovo, verbunden durch zwei kurze Brücken, und ihre verwinkelten Gassen wirken wie ein Freilichtmuseum der Renaissance und Gotik. Auch Trogir gehört zum UNESCO-Welterbe.
Praktisch wird es jetzt: Falls du mit Mietwagen unterwegs bist, hast du ihn vermutlich schon am Flughafen Zadar oder Split übernommen. Für faire Konditionen und persönlichen Service lohnt der Blick zu Pop Car, einem familiengeführten Anbieter mit Stationen an den Flughäfen Split, Zadar und Zagreb – gerade bei einer Rundreise mit unterschiedlichem Start- und Zielort ist es Gold wert, einen Vermieter mit mehreren Stationen zu haben. Hier in Split stellt sich die zentrale Frage deiner Rundreise: Auto mit auf die Inseln nehmen oder am Festland parken und mit Personenfähren übersetzen? Bedenke außerdem, dass Splits Altstadt weitgehend autofrei ist und Parkplätze in der Hauptsaison knapp und teuer sind – ein Hotel mit eigenem Stellplatz oder ein Apartment etwas außerhalb spart Nerven. Dazu gleich mehr.
Inselzeit: Brač, Hvar oder Vis clever kombinieren

Jetzt kommt das Herzstück, und gleichzeitig die Stelle, an der die meisten Rundreisen scheitern: zu viele Inseln, zu wenig Zeit. Realistisch passen in zwei bis drei Tage maximal zwei Inseln – und selbst das fühlt sich hektisch an. Mein Rat: Wähle eine Hauptinsel als Basis und mache von dort einen Tagesausflug, statt jede Nacht den Schlafplatz zu wechseln. Wie das System der Linien und Verbindungen funktioniert, erklärt der ausführliche Ratgeber zum Inselhopping in Kroatien.
Drei Charaktere stehen zur Wahl. Brač ist die unkomplizierte, familienfreundliche Insel – berühmt für Zlatni rat, den weißen Kieszipfel bei Bol, der je nach Wind und Strömung seine Form verändert. Die Autofähre von Split nach Supetar fährt häufig und dauert ca. 50 Minuten. Hvar ist das glamouröse Gegenstück: Lavendelfelder, eine venezianische Hafenstadt, Sonnenrekorde und am Abend ein Hauch Nachtleben. Wer tiefer eintauchen will, liest den Hvar-Guide. Vis schließlich ist die abgelegenste der drei, jahrzehntelang militärisches Sperrgebiet und deshalb bis heute herrlich unverbaut – von hier aus erreicht man mit kleinen Booten die berühmte Blaue Grotte auf Biševo.
Zur Auto-Frage: Hvar-Stadt und Vis sind so kompakt, dass du dort kaum ein Auto brauchst – stell es in Split oder Drvenik ab und nimm die schnelle Personenfähre (Katamaran). Für Brač dagegen kann ein Auto sinnvoll sein, weil die schönsten Strände verstreut liegen und der Bus nicht jeden Winkel erreicht. Buche Autofähren in der Hochsaison unbedingt online vor, sonst stehst du morgens stundenlang in der Schlange, während die freien Plätze schon vergeben sind. Katamarane für Fußgänger sind flexibler und oft deutlich schneller, fahren aber seltener und nehmen keine Fahrzeuge mit – ideal also, wenn du auf der Insel ohnehin zu Fuß, mit Bus oder Roller unterwegs sein willst. Mein Tipp für diese Etappe: Hvar als Basis nehmen, dort zwei Nächte bleiben und mit einem Bootsausflug die Pakleni-Inseln vor der Hafenstadt erkunden – winzige bewaldete Eilande mit glasklaren Buchten, die du in einem halben Tag abklappern kannst, ohne den Koffer ein zweites Mal zu packen.
Pelješac & Korčula: Wein, Austern und mittelalterliche Mauern

Von der Inselwelt rund um Split geht es weiter nach Süden, und hier wird die Reise wieder erdiger – im wörtlichen Sinn. Die Halbinsel Pelješac ist Kroatiens vielleicht bestes Weinland. In Dörfern wie Dingač und Postup wachsen die Trauben an Hängen, die so steil sind, dass die Winzer früher angeseilt arbeiten mussten. Der Plavac Mali, ein dunkler, kräftiger Rotwein, ist mit dem kalifornischen Zinfandel verwandt – probiere ihn direkt beim Erzeuger, viele Weingüter an der Hauptstraße bieten spontane Verkostungen für ca. 10 bis 20 Euro an.
Am Eingang der Halbinsel liegt Ston, berühmt für zwei Dinge: eine über fünf Kilometer lange Verteidigungsmauer, die oft als zweitlängste der Welt bezeichnet wird, und Austern, die in der Bucht von Mali Ston gezüchtet werden. Wer Lust auf Bewegung hat, kann ein Stück der Mauer erklimmen – der Aufstieg ist schweißtreibend, belohnt aber mit einem Panorama über die Salzgärten, die hier seit der Antike bewirtschaftet werden und einst die Republik Dubrovnik reich machten. Eine frisch geöffnete Auster mit einem Spritzer Zitrone, dazu ein Glas Weißwein am Wasser – das ist Dalmatien auf einem Teller, und die Austern von Mali Ston gelten unter Kennern als die besten der Adria. Falls du im Frühjahr unterwegs bist: Im März feiert Ston ein eigenes Austernfest, bei dem du direkt am Kai schlemmen kannst.
Setz dann mit der kurzen Fähre von Orebić nach Korčula über – die Überfahrt dauert nur rund 15 Minuten, und von Deck aus siehst du die ummauerte Stadt langsam größer werden. Diese Altstadt, angeblich Geburtsort von Marco Polo, ist im Grundriss wie ein Fischgrätenmuster angelegt: Die Gassen zweigen so von der zentralen Hauptachse ab, dass sie den kühlen Sommerwind hereinlassen, aber die kalte Winterbora abhalten. Mittelalterliche Ingenieurskunst, die du beim Bummeln körperlich spürst, wenn dir in einer schattigen Gasse plötzlich eine angenehme Brise entgegenweht. Abends lohnt ein Spaziergang auf die Stadtmauern und zum Revelin-Turm, und wer Glück hat, erlebt eine Aufführung der Moreška – ein traditioneller Schwerttanz, der die Geschichte zweier verfeindeter Könige erzählt und nur hier auf Korčula überlebt hat. Details und die besten Strände der Insel stehen im Korčula-Guide.
Dubrovnik: das große Finale

Und dann, am Ende der Reise, Dubrovnik. Keine Stadt Kroatiens wird so fotografiert, gefilmt und beschworen – und trotzdem haut sie dich um, wenn du sie das erste Mal von oben siehst. Plane mindestens einen vollen Tag, besser zwei, denn die “Perle der Adria” verlangt Zeit. Das absolute Muss ist der Rundgang auf den Stadtmauern: Knapp zwei Kilometer führen dich rund um die Altstadt, mit ständig wechselnden Blicken auf rote Dächer, das Inselchen Lokrum und das tiefe Blau. Geh früh morgens oder am späten Nachmittag, sonst wird die Hitze auf dem Stein zur Tortur. Weitere Tipps liefert der Dubrovnik-Guide.
Unten in der Altstadt schlenderst du über die Stradun, die polierte Hauptstraße, vorbei am Onofrio-Brunnen und durch Gassen, die kaum breiter sind als deine ausgestreckten Arme. Nimm die Seilbahn hinauf zum Berg Srđ – von dort siehst du die ganze ummauerte Stadt wie ein Modell unter dir liegen, und falls du noch Lust auf eine letzte Bootstour hast, bringt dich eine kurze Fähre nach Lokrum, wo Pfauen durch botanische Gärten stolzieren. Mit Dubrovnik schließt sich der Bogen deiner Rundreise: von der stillen Meeresorgel in Zadar bis zu diesem opulenten Finale.
Beste Reisezeit, Fähren und was das Ganze kostet
Wann du fährst, entscheidet über fast alles. Der Hochsommer im Juli und August bringt garantiertes Badewetter, aber auch volle Altstädte, hohe Preise und Fähren, die ausgebucht sein können. Mein klarer Favorit für diese Rundreise sind die Schultermonate: Ende Mai bis Mitte Juni und September. Das Meer ist warm genug zum Schwimmen, die Tage sind lang, und die Inseln atmen ruhiger. Im September ist das Wasser oft sogar wärmer als im Juni, weil es den ganzen Sommer Sonne getankt hat.
Bei den Fähren gilt: Hauptbetreiber ist Jadrolinija, dazu kommen einige private Katamaranlinien. Buche Autofähren in der Hochsaison online vor, plane bei Personenfähren genug Puffer ein und prüfe immer die aktuellen Fahrpläne, weil sich diese saisonal stark ändern. Für die Anreise mit dem eigenen Auto über Land brauchst du eine Vignette und musst Maut einplanen – alles dazu steht im Ratgeber zu Maut und Vignette in Kroatien.
Zum Budget eine grobe Orientierung pro Person und Tag, ohne Anreiseflug: Übernachtungen in privaten Apartments ca. 40 bis 90 Euro, Mietwagen ca. 35 bis 70 Euro pro Tag je nach Saison, Essen auswärts ca. 25 bis 50 Euro, dazu Eintritte, Bootstouren und Fähren. Eine Fußgängerfahrt mit dem Katamaran zwischen Festland und Insel liegt meist im niedrigen zweistelligen Bereich, eine Autofähre entsprechend höher. Die größten Posten dieser Rundreise sind erfahrungsgemäß die Bootsausflüge nach Kornati und zu den Inseln – hier lohnt es sich, kleinere Anbieter mit Gruppentouren zu vergleichen, statt das erstbeste Schild am Hafen zu buchen. Wer in der Nebensaison reist, privat kocht statt jeden Abend essen zu gehen und Tagesausflüge statt teurer Komplettpakete wählt, kommt deutlich günstiger weg als das Klischee vom “teuren Kroatien” vermuten lässt. Umgekehrt gilt: An Dubrovniks Stradun oder in Hvar-Stadt zahlst du Touristenpreise – ein paar Gassen weiter wird es spürbar günstiger und oft besser.
Pack diese Route nicht zu voll. Die Versuchung ist groß, noch eine Insel, noch einen Ort dranzuhängen – aber Dalmatien belohnt das Verweilen. Lieber zwei Inseln richtig erleben als fünf im Vorbeifahren. Wenn du nach zehn Tagen in Dubrovnik auf der Stadtmauer stehst, salzige Luft im Gesicht, dann wirst du nicht an die Orte denken, die du ausgelassen hast, sondern an die Sonnenuntergänge, das kühle Wasser und den ersten Schluck Plavac auf einem steilen Weinberg. Genau dafür macht man diese Reise.