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Wandern in Kroatien: Die schönsten Routen und Trails (2026)

Wandern in Kroatien: Die schönsten Routen und Trails (2026)

Kroatien ist mehr als Strand und Meer. Hinter der Küste erheben sich Gebirge, die zu den wildesten Europas gehören. Der Velebit, das Biokovo, die Berge Istriens – hier wanderst du durch unberührte Natur, oft stundenlang ohne eine Menschenseele zu treffen.

Die Kontraste sind das Besondere: Morgens durch alpine Landschaften wandern, nachmittags im Meer baden. Wenige Länder bieten das.

Die besten Wanderregionen

Nationalpark Plitvicer Seen

Plitvicer Seen Holzstege über türkisem Wasser

Der bekannteste Wanderort Kroatiens – und mit Abstand der überlaufenste. 16 Seen, verbunden durch Wasserfälle, umgeben von Buchenwäldern. Die markierten Wege führen über Holzstege direkt am Wasser entlang.

Routen: Von 2 Stunden (nur untere Seen, Route A) bis 8 Stunden (kompletter Park, Route K) Schwierigkeit: Leicht, aber lang Beste Zeit: April-Mai, September-Oktober (Hochsommer meiden!) Eintritt: 35-50 € je nach Saison – teuer, aber es lohnt sich

Das Problem: Im Sommer schieben sich Menschenmassen über die Stege. Wer die Seen genießen will, kommt um 7 Uhr morgens – oder im April/Oktober.

Alternativen im Park: Die Oberläufe sind weniger besucht. Wer Zeit hat, wandert von Eingang 2 bergauf – hier sind die Massen dünner.

Nationalpark Paklenica

Paklenica Schlucht Felsenwände

Der Eingang zum Velebit-Gebirge. Zwei tiefe Schluchten – Velika und Mala Paklenica – schneiden sich ins Kalksteinmassiv. Kletterer lieben die Felswände (über 400 Routen), Wanderer die Pfade hinauf zu den Berghütten.

Highlights: Manita Peć Höhle (beeindruckende Tropfsteine), Vaganski Vrh (1.757m, höchster Gipfel) Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll Beste Zeit: Mai-Juni, September Eintritt: 10 € pro Tag

Die Schlucht selbst ist einfach – der Hauptweg führt auf breitem Pfad ins Tal. Anspruchsvoll wird es, wenn du zu den Berghütten aufsteigst: 1.000+ Höhenmeter, exponierte Passagen, alpine Anforderungen.

Tipp: Die Berghütte Paklenica (Planinarski dom) auf 480m ist ein gutes Tagesziel – 2 Stunden Aufstieg, einfache Übernachtung möglich.

Biokovo

Das Gebirge über der Makarska Riviera. Von der Küste aus sichtbar, die Gipfel über 1.700 Meter hoch.

Biokovo Skywalk Aussichtsplattform Der Sveti Jure (1.762m) ist der höchste Punkt, erreichbar per Straße oder zu Fuß.

Highlights: Skywalk-Aussichtsplattform (schwindelerregend), Blick auf die Inseln Hvar und Brač Schwierigkeit: Anspruchsvoll (Höhenmeter!) Beste Zeit: Mai-Juni, September-Oktober Eintritt: 10-15 € (für Fahrzeuge mehr)

Das Besondere: Der Kontrast. Unten 35 Grad und Strandbetrieb, oben 15 Grad und alpine Stille. In 90 Minuten vom Strand auf 1.500 Meter.

Warnung: Die Straße zum Gipfel ist steil und kurvenreich. Wandern ist ehrlicher.

Učka, Istrien

Der höchste Berg Istriens (1.396m) bietet an klaren Tagen Ausblick bis zu den Alpen. Weniger spektakulär als der Velebit, aber näher an den touristischen Zentren.

Highlights: Aussichtsturm am Vojak-Gipfel (360-Grad-Blick), Bergdorf Brgud Schwierigkeit: Mittel Beste Zeit: Ganzjährig (außer Hochsommer)

Der Aufstieg von Lovran (Küste) dauert etwa 3 Stunden. Alternative: Mit dem Auto bis zum Parkplatz unterhalb des Gipfels, dann 30 Minuten zu Fuß.

Insel Mljet

Der westliche Teil der Insel ist Nationalpark – zwei Salzwasserseen, umgeben von Aleppo-Kiefern. Die Wanderwege führen um die Seen und hinauf zu Aussichtspunkten.

Highlights: Klosterinsel im Großen See (per Boot erreichbar), Aussichtspunkt Montokuc (253m) Schwierigkeit: Leicht Beste Zeit: April-Oktober Eintritt: 18-24 € (inklusive Bootsfahrt)

Perfekt für alle, die Natur und Meer kombinieren wollen. Nach der Wanderung: Baden im Salzwassersee (wärmer als das Meer).

Velebit: Die wilde Seite

Das längste Gebirge Kroatiens (145 km) ist eines der letzten echten Wildnisgebiete Europas. Hier leben Bären, Wölfe, Luchse – und kaum Menschen.

Nord-Velebit Nationalpark: Strenger Naturschutz, begrenzte Besucherzahlen, spektakuläre Karstlandschaft. Die Stirovača ist eine der tiefsten Doline der Welt.

Premužićeva Staza: Der berühmteste Weitwanderweg (siehe unten).

Warnung: Der Velebit ist kein Spaziergang. Wetterumschwünge, Orientierungsprobleme, keine Handyverbindung. Nur für erfahrene Wanderer.

Empfohlene Wanderungen

Einfach: Krka Wasserfälle (3-4 Stunden)

Der Rundweg im Nationalpark Krka führt zu den Skradinski Buk Wasserfällen – und anders als in Plitvice darf man hier baden. Holzstege, wenig Steigung, für Familien geeignet.

Start: Eingang Lozovac oder Skradin Länge: 5-8 km (je nach Route) Höhenmeter: minimal Eintritt: 25-35 € je nach Saison

Mittel: Vidova Gora, Brač (4-5 Stunden)

Der höchste Punkt der adriatischen Inseln (778m). Der Aufstieg von Bol dauert etwa 2,5 Stunden, die Aussicht auf Zlatni Rat und Hvar ist legendär.

Start: Bol (verschiedene Wege) Länge: 12 km (hin und zurück) Höhenmeter: ca. 750m Markierung: Rot-weiß, gut sichtbar

Tipp: Früh starten – mittags brennt die Sonne unbarmherzig. Ausreichend Wasser mitnehmen (3 Liter), oben gibt es nichts.

Anspruchsvoll: Premužićeva Staza (2-3 Tage)

Der berühmteste Weitwanderweg Kroatiens. 57 Kilometer durch den nördlichen Velebit, angelegt in den 1930ern von dem Ingenieur Ante Premužić. Keine technischen Schwierigkeiten, aber lang und einsam.

Start: Zavižan oder Baške Oštarije Länge: 57 km Höhenmeter: ca. 2.500m (Auf- und Abstiege) Übernachtung: Berghütten Zavižan und Alan (Reservierung nötig!)

Der Weg führt durch die spektakulärste Karstlandschaft des Balkans: Felsnadeln, Doline, alpine Matten. An klaren Tagen siehst du die italienische Küste.

Extrem: Vaganski Vrh (8-10 Stunden)

Der höchste Gipfel des Velebit (1.757m), erreichbar von Paklenica aus. 1.700 Höhenmeter, technisch anspruchsvoll, nur für erfahrene Bergwanderer.

Start: Eingang Paklenica Länge: ca. 20 km (hin und zurück) Höhenmeter: 1.700m Schwierigkeit: Sehr anspruchsvoll

Normalerweise als Zweitagestour mit Übernachtung in der Berghütte. Als Tagestour nur für sehr fitte Wanderer.

Fertige Wanderrouten mit GPS

Wer nicht selbst planen will oder die Region nicht kennt: ridescouts bietet neben Radtouren auch Wanderrouten durch Kroatien – mit detaillierter PDF-Beschreibung und GPX-Datei fürs Handy oder GPS-Gerät.

Das Praktische: Die Routen sind von Locals abgelaufen und enthalten alle wichtigen Infos – Wegbeschaffenheit, Wasserquellen, Einkehrmöglichkeiten, beste Fotospots. Gerade in den abgelegenen Regionen, wo Markierungen fehlen können, ist eine zuverlässige GPX-Datei Gold wert.

Nützliche Infos

Ausrüstung

Immer dabei:

  • Feste Wanderschuhe (Trails sind oft felsig, Knöchelschutz wichtig)
  • Ausreichend Wasser (2-3 Liter, Quellen selten!)
  • Sonnenschutz (Creme SPF 50, Hut, Sonnenbrille)
  • Karte/GPS (Markierungen nicht immer zuverlässig)
  • Erste-Hilfe-Set
  • Regenjacke (Wetterumschwünge kommen schnell)

Für längere Touren:

  • Stirnlampe (für frühe Starts oder Verspätungen)
  • Notfall-Biwaksack
  • Trekkingstöcke (schonen die Knie bergab)
  • Notration (Riegel, Nüsse)
  • Handy mit Offline-Karten

Markierungen

Kroatische Wanderwege sind mit weiß-roten Markierungen gekennzeichnet – das gleiche System wie in den Alpen. Die Qualität variiert: In Nationalparks ausgezeichnet, auf abgelegenen Pfaden manchmal verblasst oder fehlend.

Regel: Wenn du 10 Minuten keine Markierung siehst, bist du vermutlich falsch.

Wasser

Das größte Problem beim Wandern in Kroatien. Der Karst schluckt alles – Flüsse versickern, Quellen sind selten. Plane großzügig und fülle bei jeder Gelegenheit auf.

In den Bergen gibt es wenige verlässliche Quellen. Die Berghütten haben meist Wasser, aber frag nach – manchmal ist auch dort Rationierung nötig.

Tiere

Schlangen: Die Hornotter kommt vor, ist aber scheu. Auf Pfade achten, feste Schuhe tragen. Statistisch gesehen ist die Gefahr minimal.

Bären: Im Velebit und Gorski Kotar leben etwa 1.000 Braunbären. Begegnungen sind sehr selten, bei Lärm ziehen sie sich zurück. Keine Panik, keine Flucht – langsam rückwärts gehen.

Wölfe: Vorhanden, aber unsichtbar. Kein dokumentierter Angriff auf Menschen in Kroatien.

Zecken: In niedrigeren Lagen verbreitet. Lange Hosen, Hosenbeine in die Socken, abends Körper absuchen. FSME-Impfung empfohlen (gilt für ganz Südosteuropa).

Wetter

Wetterumschwünge kommen schnell, besonders im Gebirge. Die Bora (kalter Nordwind) kann auch im Sommer für Temperatursturz sorgen. Im Velebit sind 20 Grad Unterschied zwischen Küste und Gipfel normal.

Gewitter: Im Sommer nachmittags häufig. Früh starten, bis 14 Uhr vom Gipfel unten sein.

Prüfen: DHMZ (Kroatischer Wetterdienst) liefert zuverlässige Prognosen.

Berghütten

Kroatien hat ein Netz von Berghütten (Planinarski dom), betrieben vom Kroatischen Bergsteigerverband (HPS). Einfach, aber sauber. Übernachtung 15-25 €, Essen verfügbar.

Wichtig: Reservierung nötig, besonders am Wochenende. Manche Hütten sind nur am Wochenende bewirtschaftet.

Notfall

  • Bergrettung: 112 (europäische Notrufnummer)
  • HAK (Kroatischer Automobilclub): 1987 (hilft auch Wanderern)
  • Handyempfang: In den Bergen oft nicht vorhanden. Offline-Karten und GPS-Gerät empfohlen.

Geführte Touren

Wer die Wildnis nicht allein erkunden will:

  • Huck Finn Adventures: Touren im Velebit und Paklenica, deutschsprachige Guides verfügbar
  • Adventure Dalmatia: Wandern kombiniert mit Rafting/Kayak
  • Lokale Bergführer: Über die Nationalpark-Verwaltungen oder den Bergsteigerverband (HPS) buchbar

Am Ende

Kroatien überrascht Wanderer mit wilder, einsamer Natur – direkt hinter den überfüllten Stränden. Der Velebit ist das Highlight für Abenteurer, die Nationalparks bieten leichtere Alternativen.

Wer die Hitze meidet, genug Wasser mitnimmt und die Wettervorhersage respektiert, findet Trails, die es mit den Alpen aufnehmen können – nur mit weniger Menschen.

Mein Rat: Nicht nur die bekannten Nationalparks besuchen. Die echte Magie liegt in den Bergen dazwischen – dort, wo die Markierungen enden und die Wildnis beginnt.

Weniger anstrengend: Radfahren in Kroatien für alle, die lieber rollen als steigen.

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