Kroatien mit Kleinkind: Die 8 besten flachen Sandstrände zum Planschen (2026)
- Redaktionsteam
- Reisetipps , Straende
- 03 Jan, 2026
Inhalt
Als Mutter von zwei Kindern weiß ich: Kroatien-Urlaub mit Kleinkind steht und fällt mit dem richtigen Strand. Kieselstrände mit steilem Einstieg sind für Zweijährige ein Albtraum. Sandstrände mit flachem Wasser, wo die Kleinen 50 Meter weit laufen können und trotzdem nur bis zu den Knien nass werden – das ist das Ziel. Hier sind die Strände, die ich meinen deutschen Freundinnen empfehle.

1. Rajska Plaža, Lopar (Insel Rab) – Der Klassiker
Die “Paradiesbucht” auf der Insel Rab ist DER Sandstrand für Familien mit Kleinkindern in Kroatien. Hier ist das Wasser die ersten 100-200 Meter nur knietief – selbst wenn dein Zweijähriger losrennt, kann nichts passieren.
Was diesen Strand besonders macht:
- Feiner Sand, perfekt zum Buddeln
- Extrem flacher Einstieg (200m bis hüfthoch!)
- Natürlicher Schatten unter Kiefern am Rand
- Liegestühle und Sonnenschirme mietbar
- Restaurants und Toiletten direkt am Strand
- Parkplatz vorhanden (kostenpflichtig im Sommer)
Anreise: Fähre von Jablanac nach Mišnjak (ca. 15 Min.), dann 20 Min. Fahrt nach Lopar. In der Hochsaison gut besucht – früh kommen!
Mein Tipp: Der benachbarte Strand “Livačina” ist weniger bekannt, aber genauso flach und oft leerer.

2. Nin (bei Zadar) – Sandstrand mit Heilschlamm
Der Strand von Nin ist 5 Kilometer lang und einer der wenigen echten Sandstrände an der kroatischen Küste. Das Wasser bleibt meterweit flach – perfekt für Kleinkinder, die noch wackelig auf den Beinen sind.
Was diesen Strand besonders macht:
- Langer Sandstrand mit sanftem Einstieg
- Heilschlamm (Peloid) in der Lagune – gut für die Haut
- Weniger touristisch als die Inselstrände
- Warmes, ruhiges Wasser in der Bucht
- Campingplätze und Apartments in Strandnähe
- Kostenlose Parkplätze außerhalb des Zentrums
Der Bonus: Der Heilschlamm ist ein Spaß für Kinder (und Erwachsene). Die Lagune ist so flach, dass du kilometerweit gehen kannst und das Wasser bleibt wadentief.
Anreise: 15 km nördlich von Zadar, gut mit dem Auto erreichbar. Von Zadar aus erreichst du Nin in 20 Minuten.
3. Bijeca Beach, Medulin (Istrien) – Für die kürzeste Anreise
Medulin liegt ganz im Süden Istriens und ist das Familien-Paradies der Halbinsel. Der Strand Bijeca ist etwa einen Kilometer lang, besteht aus feinem Sand und fällt extrem flach ab.
Was diesen Strand besonders macht:
- Sehr flacher Einstieg – wie eine riesige Badewanne
- Feiner Sand zum Sandburgen-Bauen
- Kinderspielplatz direkt am Strand
- Rettungsschwimmer in der Hochsaison
- Gute touristische Infrastruktur (Restaurants, Eis, Toiletten)
- Nur 5-6 Stunden Fahrt aus München
Der Nachteil: Im Hochsommer ist Bijeca sehr voll. Komm vor 9 Uhr oder nach 16 Uhr für entspanntere Bedingungen.
Anreise: Medulin liegt 10 km südlich von Pula. Mit dem Auto aus Deutschland gut erreichbar – Istrien ist die nächstgelegene Region Kroatiens.

4. Zaton (bei Zadar) – Große Anlage, viel Schatten
Der Strand von Zaton, 15 km nordwestlich von Zadar, ist 1,5 Kilometer lang und eine Mischung aus Sand und feinem Kies. Das Wasser ist flach, und der Strand ist für Familien optimiert.
Was diesen Strand besonders macht:
- Seichtes Wasser ideal für Kleinkinder
- Viele schattenspendende Bäume
- Organisierte Animation für Kinder
- Blue-Flag-Auszeichnung (Wasserqualität)
- Teil eines großen Ferienresorts mit Pools
- Camping-Möglichkeiten direkt am Strand
Besonders praktisch: Das Resort Zaton Holiday Village hat einen eigenen Kinderbereich mit noch flacherem Wasserbecken – perfekt für die ganz Kleinen unter 2 Jahren.
5. Slanica, Murter – Versteckt und ruhig
Die Insel Murter ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden und ein echter Geheimtipp. Der Strand Slanica liegt in einer geschützten Bucht und ist einer der wenigen echten Sandstrände Dalmatiens.
Was diesen Strand besonders macht:
- Echter Sandstrand (selten in Dalmatien!)
- Geschützte Bucht ohne Wellen
- Flacher Einstieg ins kristallklare Wasser
- Weniger überlaufen als die bekannten Strände
- Pinienwald für natürlichen Schatten
- Kleines Café am Strand
Der Bonus: Murter ist der Ausgangspunkt für die Kornati-Inseln. Wenn die Großeltern mal aufpassen, könnt ihr einen Bootsausflug machen.
Anreise: 30 km von Šibenik, die Insel ist über eine Klappbrücke erreichbar.

6. Duće (bei Omiš) – Kilometerlanger Sand
Duće ist ein kleines Dorf zwischen Split und Omiš mit einem kilometerlangen Sandstrand. Der Einstieg ist extrem flach – du läufst 30-40 Meter ins Wasser und stehst immer noch.
Was diesen Strand besonders macht:
- Sehr langer Sandstrand
- Seichter Eingang zum Meer ideal für Nichtschwimmer
- Schattige Plätze unter Bäumen
- Weniger touristisch als Split oder Makarska
- Gute Infrastruktur (Restaurants, Parkplätze)
- Blue-Flag-Strand
Wichtig zu wissen: Der Strand besteht aus gröberem Sand, nicht puderfein wie Karibik. Für Kinder zum Spielen trotzdem perfekt.
Anreise: 25 km südlich von Split, direkt an der Küstenstraße gelegen.
7. Zambratija (nördliches Istrien) – Der nördlichste Sandstrand
Zambratija liegt an der slowenischen Grenze und ist der nördlichste Sandstrand Kroatiens. Das Wasser ist ruhig, der Einstieg flach, und die Anreise aus Österreich und Bayern besonders kurz.
Was diesen Strand besonders macht:
- Ruhige Lage abseits des Massentourismus
- Sehr flacher Einstieg
- Nur 4-5 Stunden von München
- Familienfreundliche Atmosphäre
- Campingplatz direkt am Strand
- Restaurants mit Kinderportionen
Anreise: Zambratija liegt 5 km von Umag entfernt, direkt an der slowenischen Grenze.
8. Sakarun, Dugi Otok – Für Abenteurer
Wenn du bereit bist für eine Fähre, erwartet dich auf der Insel Dugi Otok ein Traumstrand: Sakarun. Türkisfarbenes, flaches Wasser, weißer Sand, umgeben von Pinienwald.
Was diesen Strand besonders macht:
- Spektakulär schönes Wasser (Instagram-tauglich!)
- Flacher Einstieg in der Bucht
- Natürlicher Schatten durch Kiefern
- Weniger Infrastruktur, dafür Ruhe
- Keine Massentouristen
Der Haken: Du brauchst eine Fähre von Zadar (2 Stunden) und dann ein Auto oder Roller auf der Insel. Mit Kleinkind logistisch aufwändiger, aber machbar.

Worauf du achten solltest
Checkliste für Strände mit Kleinkindern:
- Flacher Einstieg (mindestens 20-30m bis es tief wird)
- Sand oder feiner Kies (keine großen Steine!)
- Schatten in der Nähe (Bäume oder Sonnenschirme)
- Toiletten erreichbar
- Rettungsschwimmer in der Hochsaison
- Parkplätze nicht zu weit weg (mit Strandzeug!)
- Verpflegungsmöglichkeit (Café, Restaurant)
Die Realität: In Kroatien überwiegen Kies- und Felsstrände. Die oben genannten Sandstrände sind die Ausnahmen – und deshalb im Sommer auch gut besucht. Komm früh (vor 10 Uhr) oder spät (nach 17 Uhr) für entspanntere Bedingungen.
Geheimtipp: Sanfte Kiesstrände als Alternative
Wenn ein Sandstrand zu weit weg ist, such nach “gemischten” Stränden mit feinem Kies und flachem Einstieg. Viele Familienstrände in Kroatien sind nicht sandig, aber trotzdem kinderfreundlich:
- Baska, Krk: Kiesstrand, aber sehr flach
- Crikvenica: Feiner Kies, seichtes Wasser, gute Infrastruktur
- Brela: Kies-Sand-Mix, traumhaft schön
Das Wichtigste ist der flache Einstieg. Sand ist schön zum Buddeln, aber Sicherheit geht vor.
Tipp: Bring Wasserschuhe für die Kinder mit – auch an Sandstränden gibt es manchmal Steine im Wasser. Und: Sonnenschutz ab LSF 50 ist in Kroatien Pflicht!